Praktikerseminare für Steuer und Wirtschaftsrecht

Berichtigung bei fehlerhaften Einkünften

 
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Leider mussten unsere Seminare aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt werden. 
Wir freuen uns jedoch schon jetzt, Sie ab Ende August wieder in gewohnter Art und Weise bei unseren nächsten Präsenz-Seminaren ab 05|20 und 06|20 begrüßen zu dürfen. Wir werden selbstverständlich mit den jeweiligen Veranstaltern vor Ort dafür Sorge tragen, dass die Abstands- und Hygienevorschriften konsequent eingehalten werden, um so die Sicherheit aller Teilnehmer zu gewährleisten. 
 
Bitte achten Sie auf unsere laufenden Informationen und bleiben Sie gesund. 
 
Ihr b.b.h. fortbildungswerk
 
 

 

Freitag, 31. Juli 2020

Der Steuerpflichtige verdient 128.641 Euro, erklärt diese Einkünfte ordnungsgemäß seinem Finanzamt, muss aber im Ergebnis keine Einkommensteuer zahlen. Denn wie der BFH entschieden hat, kann ein bestandskräftiger Steuerbescheid nicht mehr nachträglich vom FA nach § 129 der Abgabenordnung berichtigt werden, wenn die fehlende Erfassung der vom Steuerpflichtigen ordnungsgemäß erklärten Einkünfte trotz ergangener Prüf- und Risikohinweise im Rahmen eines Risikomanagementsystems nicht auf einem bloßen “mechanischen Versehen” beruht. § 129 AO ist nicht anwendbar, wenn dem Sachbearbeiter des FA ein Tatsachen- oder Rechtsirrtum unterlaufen ist oder er den Sachverhalt mangelhaft aufgeklärt hat. Im vorliegenden Fall beruhte der fehlerhafte Einkommensteuerbescheid darauf, dass die zutreffende Höhe der im Bescheid angesetzten Einkünfte nicht aufgeklärt wurde, obwohl aufgrund der Risiko- und Prüfhinweise Zweifel an der Richtigkeit dieser Einkünfte bestanden und deshalb eine weitere Sachaufklärung geboten war.

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