Praktikerseminare für Steuer und Wirtschaftsrecht

Hochwasser: Maßnahmen verlängert

AKTUELLE INFORMATIONEN:
 
Aufgrund der aktuellen Lage und der ungewissen Entwicklung im Zusammenhang mit Corona haben wir uns dazu entschlossen, die Seminartermine im Januar/Februar für 01|22  Arbeitnehmerrecht/Lohnabrechnung 2022 sowie für 02|22 Einkommensteuerveranlagung 2021 als Präsenzseminare vor Ort abzusagen.
 
Stattdessen bieten wir diese nun als Webinare an. Die Termine für das Webinar "91|22 - Arbeitnehmerrecht/Lohnabrechnung 2022" sowie "92|22 - Einkommensteuerveranlagung 2021" stehen Ihnen bereits unter der Rubrik Seminare - Infos Seminare zur Verfügung. 
 
Wir freuen uns über Ihre Teilnahme und wünschen Ihnen und Ihren Liebsten ein gutes, erfolgreiches und gesundes neues Jahr!
 
Ihr b.b.h. fortbildungswerk
 
 
 
 
Freitag, 14. Januar 2022

Finanzverwaltungen NRW und Rheinland-Pfalz verlängern den Katastrophenerlass in wichtigen Bereichen. Damit gelten weiterhin steuerliche Maßnahmen zur Unterstützung Betroffener bis zum 31.03.2022.

Hintergrund: Am 16.07.2021, unmittelbar nach der schweren Unwetterkatastrophe, hatte die Finanzverwaltung NRW den Katastrophenerlass aktiviert, um die betroffenen Menschen vor Ort schnell und unbürokratisch zu unterstützen. Die Maßnahmen waren ursprünglich bis Ende des Jahres 2021 vorgesehen.

Zu den konkreten Maßnahmen gehören:

  • Stundungen von Einkommen-, Körperschaft-, Umsatz-, Erbschaft-/Schenkung- und Grunderwerbsteuer für bis zum 31.03.2022 fällige Forderungen längstens bis zum 30.06.2022 ohne Ratenzahlungen.
  • Keine Vollstreckungsmaßnahmen bis zum 30.06.2022, bei Antragstellung bis zum 31.03.2022 für die bis dahin fälligen Steuern.
  • Auf die Erhebung von Stundungszinsen wird verzichtet bzw. Säumniszuschläge werden erlassen.
  • Anträge auf die Anpassung der Vorauszahlungen können ebenfalls bis zum 31.03.2022 im vereinfachten Verfahren gestellt werden.
  • Erleichterungen für die Hilfeleistenden im Spenden- und Unternehmenssteuerrecht.
  • Sonderabschreibungsmöglichkeiten für den Wiederaufbau, davon profitieren Wirtschaft und Privatpersonen.
  • Arbeitgeber können ihren Mitarbeitern und deren Familien, deren Wohnungen und Häuser durch das Unwetter unbewohnbar geworden sind, vorübergehend Unterkünfte und Verpflegung steuerfrei gewähren.
  • Für Spenden an Gemeinden, Städte und Landkreise gilt bis zur Höhe von 300 € stets der vereinfachte Zuwendungsnachweis. Das heißt, dass der Kontoauszug oder Überweisungsbeleg genügt.

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